Der Abend des 1. Werner-Bräunig-Literaturpreises

(c) Swen Reichhold

Es war ein großartiger Abend im Horns Erben, vor dichtgedrängt stehendem und sitzendem Publikum, ein Abend mit einer Skype-Verbindung nach Edinburgh, sechs hervorragenden Texten und zwei Siegern: Johannes Lindhorst erhielt den 1. Werner-Bräunig-Literaturpreis. In der Begründung der Jury hieß es: "Hier handelt es sich um ein großes Werk aus der Endphase der DDR, das mit sprachlicher Dichte und großer Skurriltät ausgestattet ist, ein Werk, in dem viele Jahre Arbeit stecken und das nun an die Öffentlichkeit muss." (Burkhard Müller)

Das Publikum honorierte den Text und den Vortrag von Madeleine Prahs mit dem Publikumspreis.

Die Diskussion der Jury war sehr kontrovers. Lobend erwähnt wurden Isabella Straub und Judith Pfeifer. Doch einig waren sich alle darin: Das Niveau der Texte war ausgesprochen hoch und alle Manuskripte hätten eine Veröffentlichung verdient.

Der Gewinner: Johannes Lindhorst aus Berlin

Der Abend in Bildern

(Fotos Swen Reichhold)